Alexa, was geht?

Geschrieben am Dienstag 28 März 2017 um 21:33 von Roland Freist

Vor etwa einem Monat habe ich mir Amazon Echo gekauft, Amazons wohnzimmertauglichen Assistenten für alle Lebenslagen. Zum einen aus Neugierde und um die Technik auszuprobieren, zum anderen aber natürlich auch, weil mir PC Welt online einen Artikel zu den besten Skills angeboten hatte, dessen Honorar den Anschaffungspreis überstieg. Und das war natürlich ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte.

Nach den ersten experimentierfreudigen Tagen hat sich mittlerweile eine Standardnutzung herauskristallisiert. Überraschenderweise höre ich mit Echo in erster Linie Radio. Zum Funktionsumfang von Alexa, das ist die Software hinter Echo und der Schrumpfversion Echo Dot, gehört TuneIn für den Empfang von Internet-Radio. Man sagt einfach "Alexa, spiele Antenne Bayern", und nach wenigen Sekunden läuft der Stream des Senders über die Lautsprecher. Mit "Alexa, lauter" beziehungsweise "Alexa, leiser" regelt man die Lautstärke. Die Tonqualität ist auch nicht schlechter als bei einem durchschnittlichen Küchenradio.

Interessant ist TuneIn für den Empfang von Sendern, die über UKW nicht erreichbar sind. Mit "Alexa, spiele BBC Radio One" wechselt man etwa zum Popmusikprogramm der BBC, das sich wohltuend vom Einheitsbrei der deutschen Formatradios unterscheidet. Natürlich konnte man bereits vor Alexa ausländische Internet-Streams hören, TuneIn gibt es auch als App für Windows, Android oder iOS. So einfach wie mit Echo ist die Bedienung jedoch nirgendwo anders.

Tatsächlich stelle ich mir so modernes Radio vor: Anstatt mit Tasten oder Drehknöpfen die Frequenzen abzusuchen, anstatt zunächst einen Computer oder ein Smartphone starten oder entriegeln zu müssen, um dann auf dem Display herumzuklicken oder zu tippen, sagt man einfach "Alexa, spiele Sender X". So will ich das heute haben. Und ich will mich bei der Auswahl der Sender auch nicht mehr auf regionale Angebote beschränken müssen, wie es beim UKW-Nachfolger DAB+ der Fall ist.

Ansonsten setze ich Echo noch für einige kleinere Aufgaben ein. Ich bitte morgens um die Tageszusammenfassung der Tagesschau, frage ab und zu die aktuelle Temperatur ab – Alexa ersetzt hier ein Außenthermometer – und lasse mir einen "Guten Morgen" wünschen. Gerne würde ich noch einige weitere Skills, so nennt man die Apps von Alexa, nutzen. Doch der Leistungsumfang ist (noch) nicht so gut, wie er sein könnte. So gibt es zwar eine App für den öffentlichen Nahverkehr in München, doch die Bedienung ist zu umständlich, als dass ich sie gerne einsetzen und etwa nach der Abfahrtszeit des nächsten Busses fragen würde. Auch bei der Spracherkennung einiger Apps hapert es teilweise noch gewaltig. Ganz generell ist jedoch das größte Manko von Alexa, dass man dem System bei allen von externen Skills bereitgestellten Funktionen immer erst sagen muss, an welches Programm es eine Anfrage weiterleiten soll. Schöner wäre es, wenn Alexa das selbstständig erkennen und etwa die Busabfahrtszeit ohne weitere Benutzerinteraktion über den zuständigen Skill ermitteln und zurückgeben würde.

Und was ist mit dem Datenschutz? Echo ist ständig eingeschaltet und lauert im Standby auf sein Codewort "Alexa". Zwangsläufig hört das Gerät dabei ständig alle Gespräche mit. Über die Alexa-App kann man zudem jederzeit die letzten Abfragen einsehen. Doch zum einen ist das nichts gegen die Informationen, die man aus der Cookie-Sammlung eines beliebigen Browsers oder den im Hintergrund übermittelten Daten eines Smartphones herauslesen kann. Zum anderen vertraue ich Amazon so weit, dass sie kein Interesse an meinen Privatgesprächen haben. Eine Meldung aus den USA weist zudem darauf hin, dass Amazon bewusst ist, wie sehr eine Auswertung oder Weitergabe vertraulicher Daten dem Erfolg von Alexa schaden würde.

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Erster Eindruck von Google Chromecast

Geschrieben am Sonntag 06 April 2014 um 19:28 von Roland Freist

Seit vergangener Woche bin ich Besitzer eines Google Chromecast. Und je länger ich mich damit beschäftige, desto begeisterter bin ich von dem Stick.

Für alle, die nicht wissen, was das ist: Google Chromecast ist ein Stick in Form eines USB-Speichers, der in den HDMI-Eingang des Fernsehers gesteckt wird. Über ein mitgeliefertes Kabel verbindet man ihn zur Stromversorgung mit dem USB-Port des Fernsehers, alternativ dazu liegt dem Paket ein Netzteil bei. Die Konfiguration erfolgt über eine kostenlose App, die für Android und Apple iOS verfügbar ist. Über sie übermittelt man die Zugangsdaten für das WLAN, mit dem sich der Stick verbinden soll. Chromecast arbeitet im 2,4-GHz-Band und unterstützt die Standards 802.11b/g und n.

Danach kann’s losgehen: Mit der Installation der Chromecast-App bekommen die Android-Anwendungen Youtube und Google Play Movies eine zusätzliche Option zum Abspielen ihrer Inhalte auf dem Fernseher, an den der Stick angeschlossen ist. Chromecast selbst ist komplett passiv, man kann dort weder Daten ablegen noch Apps einrichten. Das Gerät stellt lediglich die Hardware für die WLAN-Verbindung zur Verfügung, die gesamte Intelligenz steckt in der App. Das Smartphone oder Tablet wird damit zu einer Fernbedienung für die Wiedergabe der Videos aus den genannten Diensten. Die Verbindung zwischen dem Mobilgerät und dem Stick erfolgt über UPnP, Universal Plug and Play. Beim Abspielen der Medieninhalte laufen die Daten über das WLAN direkt zu Chromecast, Tablet oder Smartphone geben lediglich den Befehl zur Wiedergabe.

Das ist aber noch nicht alles: Google stellt ein kostenloses SDK (Software Development Kit, eine Sammlung von Tools und Anleitungen zum Programmieren von Anwendungen) für Chromecast zur Verfügung, das mittlerweile auch kräftig genutzt wird. Ich habe mir beispielsweise eine App installiert, um die Inhalte der Mediatheken von ARD, ZDF, Arte und 3Sat auf den Fernseher umzulenken. Als nächstes will ich ein Programm ausprobieren, mit dem man lokal gespeicherte Videos drahtlos auf das TV-Gerät bringen kann. Bislang hatte ich dafür das Tablet immer über ein HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden. Mit Chromecast und der richtigen App sollte das nun eleganter und komfortabler gehen.

Geniale Erweiterung

Das Geniale an Google Chromecast ist, dass der Stick auf bereits vorhandene Ressourcen zurückgreift anstatt sie selbst mitzubringen. Durch den Verzicht auf eigenen Speicher, den Rückgriff auf die Technik von Smartphones und Tablets sowie die Nutzung eines Funknetzwerks als einziger Verbindungsoption konnte die Hardware-Ausstattung auf ein Minimum reduziert werden. Dadurch ist es Google möglich, das Gerät zum Kampfpreis von 35 Euro zu verkaufen, der Vertrieb erfolgt in Deutschland über den Play Store, Amazon und Mediamarkt/Saturn. Ähnlich wie Apple beim Iphone macht Google bei Chromecast alles richtig und bündelt mehrere neu entstandene technische Entwicklungen in einem Produkt. In den USA ist der Stick ein Renner und steht bei Amazon an der Spitze der Verkaufsliste von Technik-Gadgets.

Genial ist aber auch die Möglichkeit, die Funktionalität des Sticks mit zusätzlichen Apps von Drittanbietern zu erweitern. Ich hoffe beispielsweise auf Programme, um auch bei Pro Sieben und anderen Sendern die gespeicherten Inhalte abrufen zu können. Auch eine gute Foto-App zum Anzeigen von lokal gespeicherten und Bildern aus den diversen Cloud-Diensten fehlt im Moment noch. Insgesamt ist das Angebot aber bereits erstaunlich umfassend – die kostenlose App Cast Store liefert einen ständig aktualisierten Überblick. Maxdome und Watchever haben bereits reagiert und die Unterstützung für den Stick in ihre Apps eingebaut. Viel wichtiger ist jedoch, dass Google Chromecast generell eine kostengünstige Möglichkeit eröffnet, sämtliche Bildinhalte ohne den Einsatz von kompliziert zu konfigurierenden Streaming Servern und Media Centern endlich bequem auf dem großen Fernsehbildschirm anschauen zu können.

Update 20.7.14: Bislang diente Chromecast in erster Linie als eine Art Fernbedienung, um die Wiedergabe von Bildern und Videos aus dem Internet oder dem lokalen Netz auf dem Fernseher zu steuern. Beim letzten Update hat die Chromecast-App auf meinem Nexus 10 jedoch die neue Funktion "Bildschirm übertragen" bekommen, mit der man den aktuellen Bildschirminhalt auf dem Fernseher anzeigen kann. Die Wiedergabe von Fotos und Videos, die ich auf dem Tablet gespeichert habe, funktioniert einwandfrei, auch HD-Filme laufen ruckelfrei. Lediglich beim Streamen von Internet-Videos, die per WLAN auf dem Tablet landen, entstehen auf dem TV-Gerät in regelmäßigen Abständen kleine Aussetzer – da reicht dann offenbar die Bandbreite nicht mehr aus. Das Bildschirm-Mirroring steht allerdings nicht auf allen Geräten zur Verfügung, sondern lediglich auf dem Nexus 4, 5, 7 und 10, dem Samsung Galaxy S4 , S5, Note 3 und Note 10, dem HTC One M7 sowie auf dem LG G2, G3 und dem G Pro 2.

Bearbeitet: Sonntag 20 Juli 2014 17:23

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Aber Hola!

Geschrieben am Dienstag 27 August 2013 um 11:43 von Roland Freist

Nachdem das hier bereits vorgestellte Proximize.me immer öfter Performance-Probleme hatte und zudem bei einigen amerikanischen Videosites nicht funktionierte, bin ich vor einigen Monaten auf Hola umgestiegen. Dieser Unblocker ist als Addon für Google Chrome und Mozilla Firefox sowie als Stand-Alone-Version für Windows, Android und Mac OS erhältlich (http://hola.org). Ich verwende die Chrome-Version und bin sehr zufrieden: Sobald sich etwa ein Youtube-Video nicht abspielen lässt, klickt man einfach auf das Icon neben der Adresszeile. Im folgenden Fenster schaltet man den Dienst ein und bekommt anschließend eine Liste mit passenden Proxy-Servern angezeigt. Die Geschwindigkeit war immer ausreichend für eine ruckelfreie Darstellung von Standardvideos, bei hochaufgelösten Filmen könnte es allerdings kritisch werden.

 

Bearbeitet: Dienstag 27 August 2013 12:17

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Seltsames Ladeproblem

Geschrieben am Montag 05 August 2013 um 11:04 von Roland Freist

Vor einigen Tagen ließ sich mein Smartphone plötzlich nicht mehr aufladen. Ich habe seit März 2012 ein Samsung Galaxy Nexus, das bislang tadellos funktionierte. Die aktuelle Betriebssystemversion ist Android 4.2.1. Der genannte Fehler trat auf, als ich das Telefon wie gewohnt über Nacht an die Steckdose hängte. Es begann eine lange Odyssee auf der Suche nach der Ursache des Fehlers:

Laut einer alten Helpdesk-Weisheit ist in 90 Prozent aller Fälle das Kabel die Ursache der Probleme. Ich schließe daher das Ladekabel von meinem Google Nexus 10 an. Keine Wirkung. Vielleicht eine fehlerhafte Anzeige? Doch auch "Einstellungen – Akku" meldet nur lapidar, dass das Gerät nicht geladen wird.

Als ich den Browser aufrufe – ich verwende Google Chrome – geschieht etwas Seltsames: Er öffnet eine mir bis dato unbekannte Website, die eine Software namens "Akku Retter" anpreist (siehe Screenshot). Ein Popup erscheint und fordert mich auf "Hole dir die Kontrolle über deinen Akku zurück". Darunter steht ein großer Button mit der Aufschrift "Weiter", an dessen oberem Rand in kleiner Schrift "Premium-Apps" für 4,99 Euro im Monat angepriesen werden. Ich zähle eins und eins zusammen und komme zu dem Schluss: Ich habe mir einen Virus in Form einer Ransomware eingefangen.

Mit Ransomware bezeichnet man Schadprogramme, die den Zugriff auf einen Computer oder seine Dateien behindern, indem sie sie beispielweise verschlüsseln. Der Zugriff wird zumeist erst nach Zahlung eines Lösegelds von ein paar Hundert Euro wieder freigegeben. Das Opfer bekommt dazu eine spezielle Software oder ein Passwort zugeschickt – so lautet zumindest das Versprechen der Erpresser. Wer sich intensiver mit dem Thema befassen will, dem empfehle ich die Lektüre des entsprechenden Wikipedia-Artikels.

In diesem Fall würde ich mit dem Antippen von "Weiter" vermutlich ein Abo für die angeblichen Premium-Apps abschließen und mit dem Akku Retter eine Lösung für das Problem bekommen. Die Bezahlung erfolgt dann üblicherweise über die Telefonrechnung. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich schließe die Seite und mache mich auf die Suche nach dem Virus.

Die erste Erkenntnis: Wenn es ausgeschaltet ist, lässt sich das Smartphone problemlos aufladen. Zu meiner Überraschung funktioniert sogar das Laden über den USB-Port des PCs. Bloß eingeschaltet an der Steckdose zeigt es keine Reaktion. Immerhin ist also nicht zu befürchten, dass das Telefon in wenigen Stunden unbrauchbar wird. Nervig ist die Sache trotzdem.

Erster Ansatz zur Lösung des Problems: Ein Antiviren-Programm muss her. Bislang hatte ich auf dem Telefon keines installiert und auf die Sicherheit von Android und meine eigene Achtsamkeit vertraut. Ich beziehe meine Apps ausschließlich aus dem Google Play Store und bin vorsichtig mit Mail-Attachments. Vorsichtshalber suche ich zunächst mit dem Addons Detector nach installierten Apps, die unbemerkt Addons laden. Das Tool findet ein Programm, in das ein Werbenetzwerk eingebunden ist, und ich deinstalliere es.

In der c’t, Ausgabe 17/2013, hatte ich einen Artikel zum Thema Android-Trojaner gesehen, in einem Kasten findet sich dort auch eine Liste mit Antiviren-Software. Nacheinander installiere ich Avast, ESET, Lookout und, aufgrund einer Empfehlung im Internet, auch noch Dr.Web. Ich scanne jeweils das System, teilweise inklusive SIM-Karte, und deinstalliere die Software wieder. Denn keines der Programme findet eine Schadsoftware. Laut Jürgen Schmidt, dem Autor des genannten Artikels, ist das auch nicht verwunderlich. Denn die AV-Software für Android arbeite nur mit sehr einfachen Signaturen, schreibt er, auch die unscharfe Entdeckung mit Heuristik sei, falls überhaupt vorhanden, eher einfach gestrickt. Die Erkennungsraten bei neuen Schädlingen lägen bei "nahe null", zudem würden die meisten Programme ohnehin nur bei der Installation von Software-Paketen aktiv. Von dieser Seite ist also keine Hilfe zu erwarten.

Ich verbringe einige Stunden mit Google-Suchen nach "android akku lädt nicht", "android virus akku", "android battery problems" und auch nach "hole dir die kontrolle über deinen akku zurück", ohne auf Erfahrungsberichte zu stoßen, die die gleichen Symptome schildern.

Es bleibt nur eine Lösung: der Reset auf die Werkseinstellungen. In Android finden Sie diese Funktion unter "Einstellungen – Sichern & zurücksetzen – Auf Werkszustand zurück". Vorsicht: Falls Sie das selber einmal machen wollen, sollten Sie wissen, dass dabei alle Ihre Fotos, Klingeltöne, SMS und sonstigen persönlichen Dateien gelöscht werden. Sie sollten Ihre Daten daher zuvor sichern. Auch werden sämtliche Apps und Ihre Kontakte aus dem Speicher entfernt. Falls Sie jedoch bei Google ein Sicherungskonto eingerichtet haben – Sie finden diese Option ebenfalls unter "Sichern & zurücksetzen" – werden zumindest die Apps und Kontakte anschließend automatisch wiederhergestellt. Da hierbei ein hohes Download-Volumen zusammenkommen kann, sollten Sie sicherstellen, dass Sie per WLAN am Internet hängen.

Reset und Wiederherstellung funktionieren einwandfrei. Doch das Smartphone lässt sich immer noch nicht laden.

Jetzt wurde es mysteriös. Da sämtliche Apps zwischenzeitlich gelöscht worden waren und aus dem Play Store sauber neu installiert wurden, muss der Virus etwas am Betriebssystem verändert haben. Doch das sollte eigentlich nicht passieren können. Android ist ein Linux-Derivat, der Zugriff auf die Betriebssystem-Dateien ist ohne Root-Rechte unmöglich. Und gerootet hatte ich das Smartphone nie (unter "rooten" versteht man einen Vorgang, mit dem sich der Benutzer Root- beziehungsweise Administrator-Rechte auf das Android-System verschafft). Ich befrage einige Kollegen, doch niemand kennt einen vergleichbaren Fall. Essential Media, die PR-Agentur von Kaspersky, bietet an, mir einen direkten Draht zur Hotline zu vermitteln, wo ich mit einem Experten sprechen könne. Ich hebe mir das als letzte Möglichkeit auf.

Ich nerve weitere Kollegen mit dem Fall. Wolf Hosbach vom PC Magazin hat schließlich die rettende Idee, beziehungsweise sogar zwei. Zum einen weist er mich darauf hin, dass es keinen Beweis für einen Zusammenhang zwischen dem Erscheinen der Website mit dem Popup und den Ladeproblemen gebe. Das könne auch Zufall sein. Zum anderen empfiehlt er mir das XDA Developers Forum, wo sich viele Android-Entwickler austauschen. Dort solle ich es mal versuchen.

In den XDA Developers Foren lese ich, dass die Ladeprobleme beim Galaxy Nexus ein weit verbreitetes Problem sind. Die meisten Tipps beziehen sich auf den USB-Anschluss des Geräts: Man solle ihn reinigen, eventuell sei innen auch eine Lasche verbogen, so dass es zu einem Kurzschluss komme etc. Keiner dieser Tricks funktioniert bei mir. Schließlich führt mich ein Link zu einer Google Group, in der es ebenfalls um das Galaxy Nexus und seine Ladeprobleme geht. Dort finde ich schließlich den entscheidenden Hinweis von einem User namens Camorda: "Power off, remove battery and SIM card, hold power on for 10 seconds, replace battery and sim, power on". Auf Deutsch: Telefon ausschalten, Akku und SIM-Karte herausnehmen, den Ein-/Ausschaltknopf zehn Sekunden lang gedrückt halten, SIM-Karte und Akku wieder einlegen und Smartphone einschalten. Und tatsächlich: Plötzlich lädt es wieder. Grund: unklar.

Die Website mit dem ominösen Akku Retter existiert nach wie vor, allerdings erscheint zumindest bei mir kein Popup mehr. Offensichtlich ist die Software nicht frei verfügbar, sondern wird ausschließlich Mitgliedern von Werbenetzwerken angeboten. Was genau das Programm anstellt, war nicht zu ermitteln.

Bearbeitet: Donnerstag 09 Januar 2014 16:03

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Einige Anmerkungen zur aktuellen Urheberrecht-Debatte

Geschrieben am Montag 02 April 2012 um 11:04 von Roland Freist
- Zunächst einmal muss man konstatieren, dass die derzeitige Debatte um das Urheberrecht auf einem sehr niedrigen Niveau geführt wird. Urheberrecht und Nutzungsrecht werden genauso in einen Topf geworfen wie journalistische Texte, Literatur, Software, Musik, Film und Fernsehen und die jeweiligen Verwertungsmodelle. Zu allem Überfluss wird dann gerne auch noch das Leistungsschutzrecht in den Brei hineingerührt. Für eine gesellschaftliche Diskussion, die die aktuelle Situation analysieren und nach Antworten suchen soll, wie mit dem Urheberrecht im Zeitalter des Internet weiter verfahren werden soll und ob es überhaupt einer Änderung bedarf, ist das nicht hilfreich.

- Beigetragen zu dieser Situation haben sicherlich der spontane und emotionale Ausbruch von Sven Regener bei seinem Radiointerview und der offensichtlich sehr hastig verfasste Brief der Tatort-Autoren. Sven Regeners Ärger kann ich gut verstehen. Ich vermute, dass er wie viele andere Musiker auch in den vergangenen Jahren sinkende Einnahmen hinnehmen musste. Das hat niemand gern. Bei den Tatort-Autoren ist ein wenig unklar, was die Motivation hinter ihrem offenen Brief war. Doch egal: Durch den hohen Bekanntheitsgrad von Regener (den allerdings wohl nur wenige Menschen als Mitglied von "Element of Crime" kennen, sondern vor allem als Autor von "Herr Lehmann") und "Tatort" erreichte die Debatte dankenswerterweise auch eine größere Öffentlichkeit.

- Eine der bekanntesten Entgegnungen auf Sven Regeners Wutausbruch stammt von Fritz Effenberger, Vorsitzender des Bezirksverbands Schwaben der Piratenpartei, der in seinem privaten Blog "11k2" einen Beitrag mit dem Titel "Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum" veröffentlichte. Dort bezeichnet er das Internet als "so eine Art Radio- oder Fernsehsender" und gibt Regener den Tipp, seine Musik doch einfach auf Youtube zu stellen und die Werbeeinnahmen zu kassieren. Außerdem könne er noch mehr Geld machen, wenn er seine Werke direkt über Amazon vertreibe. Ganz abgesehen von der Frage, ob Künstler es tatsächlich erstrebenswert finden, dass ihre Videos von Youtube mit Werbeeinblendungen versehen werden, hat Effenberger offensichtlich auch unrealistische Vorstellungen davon, was man als Urheber ohne die Unterstützung einer erfahrenen Marketing- und Vertriebsorganisation mit Youtube-Videos verdienen kann. Trotzdem ist er von seinem Blog-Beitrag und den Reaktionen darauf so begeistert, dass er ihn als "sowas wie die inoffizielle Antwort des Internets auf Sven Regeners Kotztirade" bezeichnet.

- Besser durchdacht ist die Antwort des Chaos Computer Clubs auf den Brief der Tatort-Autoren. Doch drückt der Text des CCC über weite Strecken vor allem die von mir geteilte Ratlosigkeit aus, warum ausgerechnet diese Gruppe sich in der Debatte zu Wort meldet.

- Dass an den sinkenden Einnahmen der Musiker Google, Youtube und die Kostenlos-Kultur des Internet Schuld sind, ist lediglich eine Vermutung, schlüssig beweisen lässt sich diese Hypothese nicht. Das wird untermauert durch die Beobachtung, dass viele Menschen, die in den 70er Jahren aufgewachsen sind, ihre Art der Musikbeschaffung bis heute beibehalten haben. Lediglich die Medien haben sich geändert. Anstatt wie früher Schallplatten auf Musikkassetten aufzunehmen, kopieren sie heute Audio-CDs auf Rohlinge und haben es damit im Laufe der Jahre auf Sammlungen von mehreren Hundert oder sogar Tausend Titeln gebracht. Die CDs kommen genau wie früher die Vinylscheiben über Tauschringe im Freundeskreis oder Büro ins Haus – einer kauft die CD, alle anderen kopieren sie – oder sie stammen aus den mittlerweile oft gut ausgestatteten Medienarchiven der Stadtbibliotheken. Von Musik-Downloads übers Internet hat diese Generation zwar schon gehört, aufgrund mangelnder Vertrautheit mit dem Medium werden seine Möglichkeiten jedoch nicht ausgenutzt.

Der Wunsch nach kostenloser Musik hat sich in den vergangenen 40 Jahren kaum verändert. Es ist sehr fraglich, ob ohne Napster und seine Nachfahren heute mehr Musik verkauft würde. Meine Vermutung ist, dass seit den 70ern einfach das Warenangebot für Jugendliche zugenommen hat und viel Geld draufgeht für DVDs, Computerspiele, Klingeltöne, Apps etc. – alles Dinge, die es früher nicht gab. Das beschränkt das Budget für Musik.

- Die Piratenpartei erklärt in ihrem Programm, dass sich das Kopieren von digitalen Werken ohnehin nicht sinnvoll einschränken lasse. Daher solle die nichtkommerzielle Kopie nicht nur erlaubt, sondern sogar gefördert werden. Wie eine solche Förderung aussehen könnte, dazu schweigt sich das Programm aus.

Mit der geforderten Erlaubnis hingegen wäre das alte Recht auf Privatkopien wieder da. Das hätte zumindest den Vorteil, dass die immer fragwürdigere Abmahnpraxis der Musikindustrie ein Ende hätte.

- Häufig wird in dieser Debatte das Urheber- mit dem Nutzungsrecht verwechselt. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar, das Nutzungsrecht kann an andere Personen oder Organisationen weitergegeben werden. Als etwa Michael Jackson 1985 für 47,5 Millionen Dollar einen prozentualen Anteil der "Rechte" an 251 Beatles-Songs kaufte, war damit das Nutzungsrecht gemeint. Aus den Beatles- wurden durch den Kauf keine Songs von Michael Jackson. Doch er kassierte von nun an Tantiemen, wenn ein Beatles-Song im Radio gespielt wurde (und auch, wenn Paul McCartney ein Stück seiner alten Gruppe bei einem Konzert sang).

Freie Autoren müssen heute normalerweise die Nutzungsrechte an ihren Drehbüchern, Artikeln etc. vertraglich an die Produktionsgesellschaft oder den Verlag übertragen. Wenn nicht, gibt’s auch keinen Auftrag. Die Auftraggeber nutzen dabei aus, dass sie bei den Vertragsverhandlungen am längeren Hebel sitzen. Dies sind keine Verträge, die zwischen gleichstarken Partnern geschlossen würden. Anstatt das Urheberrecht aufzuweichen, wäre es erforderlich, dass der Gesetzgeber die Position der Urheber bei der Wahrung ihrer Nutzungsrechte stärkt.

- Nachtrag: Nachdem ich diesen Beitrag online gestellt hatte, wurde ich auf einen weiteren Artikel zum Thema hingewiesen. "Shitstorm over Regener" von Markus Liske ist meiner Ansicht nach das Beste, was bisher im Rahmen dieser Debatte geschrieben wurde.

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Gmail Man

Geschrieben am Freitag 29 Juli 2011 um 17:37 von Roland Freist

Microsoft hat ein wunderbar polemisches und natürlich auch sehr unfaires Video zu Google Mail produziert, hält sich dabei aber sehr bedeckt – auf Youtube ist der Film bisher nicht gelistet, nur der direkte Link funktioniert. Und zum Glück auch das Einbetten:

Bearbeitet: Freitag 29 Juli 2011 17:49

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Facebook-Account löschen

Geschrieben am Freitag 17 Juni 2011 um 11:40 von Roland Freist

Drin ist man schnell, aber wie kommt man da wieder raus? Social Networks machen es einem oft nicht ganz einfach, ein einmal eingerichtetes Konto auch wieder zu löschen. Die Website Accountkiller (www.accountkiller.com/de) bietet nun ihre Hilfe an. Sie listet Dutzende von Social Networks und anderen Internet-Diensten auf und ordnet sie einer schwarzen (schwierig zu löschende Accounts) oder einer weißen (Abmeldung ist vorbildlich einfach) Liste zu. Einige Networks, wie etwa Facebook, liegen irgendwo dazwischen und sind daher grau gekennzeichnet. Bei jedem Eintrag verlinkt sie zu einer internen Seite des jeweiligen Dienstes, bei der man sich abmelden kann. Falls erforderlich, gibt sie auch Hinweise, was bei der Abmeldung zu beachten ist.

Bearbeitet: Samstag 25 Juni 2011 18:14

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TV-Satiren zu Apples Locationgate

Geschrieben am Donnerstag 28 April 2011 um 15:59 von Roland Freist

Kurz vor Ostern wurde bekannt, dass das Apple iPhone genau wie das iPad die Daten der WLAN-Router und Mobilfunknetze in der Umgebung des Benutzers in einer Datenbank festhält (eine sachliche, technische Analyse gibt es in einem Artikel bei Mac & i aus dem Heise Verlag). Ausnahmsweise wurde das "Locationgate" auch in den USA zu einem großen Thema, wo Datenschutz üblicherweise weniger wichtig genommen wird als hierzulande. Am 26. April reagierte David Letterman in seiner "Late Show" mit einer Top-Ten-Liste. Sie trägt den Titel "Top Ten Apple Excuses":

Zwei Tage später tauchte jetzt ein mit "Apple iTrack iScandal" überschriebener Ausschnitt aus der TV-Serie "South Park" auf Youtube auf:

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Buchkritik: "Google Analytics. Implementieren. Interpretieren. Profitieren."

Geschrieben am Donnerstag 27 Januar 2011 um 11:34 von Roland Freist

Um Google Analytics und die von ihm erfassten IP-Adressen von Website-Besuchern hat es in den letzten Wochen einigen Wirbel gegeben. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Johannes Caspar drohte sogar, dass Firmen, die mit dem Tracking-Tool weiterhin ohne Zustimmung der Website-Besucher deren Zugriffe protokollierten, mit einer Anklage zu rechnen hätten. Mittlerweile haben sich die Wogen jedoch wieder geglättet, nicht nur, weil die Website des Datenschutzbeauftragten ebenfalls mit einem IP-Adressen sammelnden Tracking-Tool versehen war, sondern vor allem, da Website-Betreiber mittlerweile durch Einfügen eines kleinen Code-Schnipsels die IP-Adressen ihrer Besucher vor Google verschleiern können. Seither kann man Analytics bis auf weiteres wieder einsetzen, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Eine kurze Zusammenfassung der Auseinandersetzung findet sich hier.

Dass eine Software zur Webanalyse es bis in die Berichterstattung der "Tagesschau" schaffte, hängt natürlich in erster Linie mit dem großen Namen Google und mit der immer wieder erkennbar werdenden Datensammelwut dieses Konzerns zusammen. Zugleich ist der Streit jedoch auch ein Indiz dafür, wie wichtig das Thema Webanalyse mittlerweile geworden ist. Nahezu jede kommerzielle Website, aber auch viele andere Seiten (wie beispielsweise freist.de) nutzen entsprechende Tools. Die bei weitem größten Marktanteile kann dabei das kostenlose Google Analytics für sich verbuchen.

Der ehemalige Verantwortliche für Google Analytics in Deutschland, Timo Aden, hat 2009 ein Buch zu diesem Programm veröffentlicht. "Google Analytics. Implementieren. Interpretieren. Profitieren." erklärt ausführlich das Warum und Wie der Arbeit mit dem Programm. In fünf großen Rubriken, die jeweils in mehrere Kapitel unterteilt sind, beschreibt Aden den Einsatz und die Möglichkeiten von Analytics. Man erfährt, wie man den Tracking-Code in die eigene Website einbaut, welche Modifikationen dabei möglich sind, wie man an die Berichte des Tools gelangt, was sie tatsächlich aussagen, wie die erhobenen Werte definiert sind und was die Statistiken über die Akzeptanz einer Website aussagen. Der Autor zeigt, wie man mit Analytics Schwächen etwa in der Benutzerführung aufdeckt und E-Commerce-Sites erfolgreicher macht. Der Leser lernt, wie er Ziele definiert und Trichter aufbaut, um beispielsweise das Besucherverhalten bei der Bestellung in einem Webshop zu beobachten. Einfache Berichte etwa zu den Zugriffszahlen werden genauso gewissenhaft erklärt wie komplizierte Auswertungen zur Produktleistung.

Besonders lobenswert ist, dass das Buch in einer klaren und verständlichen Sprache geschrieben und mit zahlreichen Praxisbeispielen versehen ist. Daher ist es auch für Anfänger in der Webanalyse verständlich. Gleichzeitig ist die Ausführlichkeit zu loben – man findet wirklich auf jede Frage eine Antwort. Das umfangreiche Inhaltsverzeichnis ist dabei genauso eine Hilfe wie das Register am Schluss des Buches. Zudem hat der Autor nach dem Vorbild amerikanischer Software-Entwickler auch eine FAQ-Liste zusammengestellt.

Kurzum: Die Anschaffung lohnt sich, und das vor allem für solche Website-Betreiber, die mit ihrem Angebot in irgendeiner Form Geld verdienen wollen. Denn so präzise und ausführlich werden die entsprechenden Auswertungsmöglichkeiten von Google Analytics nirgendwo im Web erklärt. Der einzige Wermutstropfen ist, dass das Buch heute nicht mehr in jedem Punkt aktuell ist. In den rund anderthalb Jahren, seit es erschienen ist, hat Google einige Rubriken in Analytics umbenannt und erweitert. Die Erläuterungen von Timo Aden sind alllerdings nach wie vor korrekt, lediglich die Bezeichnungen im Text weichen in einigen Details von denen in der Bedienoberfläche von Analytics ab. Da das jedoch nur einige wenige Stellen betrifft, wird die Orientierung im Programm dadurch nicht beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass auch die Anonymisierungsfunktion und das entsprechende Browser-Plugin erst nach Erscheinen des Buchs hinzugekommen sind und daher noch nicht erklärt werden. Insgesamt wäre also eine überarbeitete Neuauflage wünschenswert. Mehr zu mäkeln gibt es jedoch nicht.

Timo Aden: "Google Analytics. Implementieren. Interpretieren. Profitieren."

343 Seiten, Hanser Verlag, 17,95 Euro

Bearbeitet: Donnerstag 27 Januar 2011 15:21

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Youtube-Videos ohne Einschränkungen

Geschrieben am Dienstag 04 Januar 2011 um 14:49 von Roland Freist

Diese Meldung kennt wohl jeder, der auf Youtube schon mal nach Musikvideos oder Ausschnitten aus Fernsehserien gesucht hat: "Dieses Video enthält Content von XXX. Es ist in deinem Land nicht verfügbar." Teilweise gibt's auch einfach nur die Kurzfassung "Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar." Diese Einschränkungen sind oftmals sehr ärgerlich. So sind beispielsweise von den zehn meistgesehenen Youtube-Videos aller Zeiten lediglich zwei in Deutschland aufrufbar. Und die Betreiber einer Website, also beispielsweise ich, müssen immer befürchten, dass ihre eingebetteten Youtube-Videos einige Wochen später nicht mehr angesehen werden können. Denn häufig sind die Filme zunächst noch frei verfügbar, bevor die Wächter des Urheberrechts einige Zeit später ihren Bann aussprechen.

Es gibt allerdings eine einfache Möglichkeit, diese Sperre zu umgehen. Youtube verlässt sich bei der geografischen Zuordnung seiner Benutzer auf deren IP-Adressen. Und die wiederum lassen sich mit einem Proxy-Server recht einfach auf eine amerikanische Adresse umbiegen. Damit das funktioniert, muss der Server natürlich auf amerikanischen Boden stehen.

Ein Beispiel für einen freien US-Server dieser Art ist Proximize.me (http://proximize.me). Man kopiert die Adresse des gewünschten Youtube-Videos einfach in seine Eingabezeile (unter den beiden Anzeigen, über dem Download-Button) und drückt [Enter] - fertig. Youtube identifiziert den Benutzer nun als Amerikaner und gibt den Zugriff auf das Video frei. Ruckelnde Bilder oder Aussetzer durch Nachladevorgänge habe ich bei meinen Versuchen mit dem Dienst bislang nicht beobachtet, sämtliche Filme liefen ohne Verzögerungen sofort an. Falls das Video in eine andere Site eingebettet wurde, klickt man am besten mit der rechten Maustaste unten rechts auf den Button, der ansonsten zur Vollbildansicht führt. Im Kontextmenü wählt man nun "Watch on YouTube" aus und kopiert dann auf der Seite des Videodiensts die URL in die Zwischenablage, um sie anschließend in Proximize.me einzufügen. Leider funktioniert das Täuschungsmanöver jedoch nicht überall. Die Site www.hulu.com etwa, die aktuelle amerikanische Serien und Filme anbietet, verweigert beim Zugriff über Proximize.me das Abspielen der Filme.

Der Dienst bietet übrigens auch eine SSL-Verschlüsselung an, die mit einem Klick auf den kleinen Schlüssel in der Eingabezeile aktiviert wird. Auf diese Weise kann man beispielsweise bei Forenkommentaren die eigene Identität verschleiern. Für den Zugriff auf Youtuibe ist hingegen keine Verschlüsselung erforderlich.

Zum Schluss noch ein Tipp: Wenn Sie die gewünschte Adresse per Copy & Paste einfügen, achten Sie darauf, dass der Dienst das "http://" am Anfang bereits vorgibt. Wenn Sie die URL inklusive der Protokollangabe kopiert haben, ist sie daher in Proxmize.me am Anfang doppelt vorhanden. Die gewünschte Website wird in diesem Fall nicht gefunden.

Bearbeitet: Sonntag 13 März 2011 11:05

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